Kantoreiausfahrt

nach Erfurt am 27.8.2011

Zum traditionellen Kantoreiausflug ging es dieses Jahr in die thüringische Landeshauptstadt.

Mit dem Zug starteten wir gegen 7.48 Uhr in Richtung Erfurt. Nach einem Streik des Fahrkartenautomaten mussten wir den Schaffner bitten, den Zug noch nicht losfahren zu lassen, da die Tickets noch gekauft werden mussten. Nach einem abenteuerlichen Zwischenaufenthalt im schönen Lehndorf kamen wir mit 15 Minuten Verspätung bei regnerischem Wetter in Erfurt an.

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Mönch Martin und Bruder Anselm waren selbstverständlich auch dabei.

Was macht man bei Regen in Erfurt? Eine Stadtführung. Nein – gleich zwei! Eine für die „Jungschar“, und eine für den Stamm. Auf die Schnelle wurden noch Regenschirme in der nächsten Drogerie gekauft und schon konnte es losgehen. Wir wandelten nun in 2 Gruppen zwischen lustigen KIKA-Figuren (die hatten aber keinen Schirm) und den tollen Kirchen und Klöstern dieser schönen Stadt.

An vielen Ecksteinen, sogenannten Kratzsteinen, lernten wir, woher das Sprichwort „Die Kurve kratzen“ kommt. Die Kratzsteine waren an jeder Häuserecke angebracht um das Schleifen der Kutschen an der Häuserecken zu vermeiden. Nach Rathaus, Alter Synagoge und dem herrlichen Domplatz begaben wir uns zum „Augustiner“ am Ende der Krämerbrücke. Dort stärkten wir uns, natürlich in der Lutherstube, erst einmal.

Nachmittags zog der Regen ab und wir konnten nun voll und ganz die Stadt genießen. Die einen zog es in die Synagoge oder ins Cafe, die anderen konnten nicht an den herrlichen Schuhläden vorbeigehen. Was sein muss, das muss sein. Die Kinder erlebten Rapunzel beim Theater in der Kapelle und alle trafen sich dann pünktlich am Bahnhof wieder, wo wir sogar noch ein ehemaliges Chormitglied trafen.

Gestärkt und den Kopf voll mit Bildern aus dieser tollen Stadt setzten wir uns wieder in die Bahn und fuhren nach Zwickau zurück. Natürlich wurden auch die typischen Mitbringsel (Schuhe) aus Erfurt noch einmal begutachtetet.