Kinderkirchentag 2008

Wie jedes zweite Jahr gab es wieder einen Kinderkirchentag für den Kirchenbezirk Zwickau. Dieses Jahr waren wir, die Pauluskirchgemeinde, die stolzen Gastgeber und stellten das Thema „Sari, Trommel, Jesu Kristo” vor. Gestern, am Morgen des 7. Junis, kamen über 400 Kindern zu uns. 10 Uhr waren alle da, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Dieser wurde von unseren tollen Kurrendekindern mit einem lustigen Anspiel begonnen.
Im Verlauf des Gottesdienstes stellten sich drei Mitglieder vom Missionswerk Leipzig vor; sie erzählten uns mit Hilfe von Dias und Fotos von ihren Reisen nach Tansania, Indien und Papua-Neuguinea. In der Predigt berichtete uns Herr Krause, dass für die Kinder in Afrika der Psalm 23 Alltag ist. Sie müssen jeden Tag mit ihrer Schafherde auf die Weide gehen und wenn sie Glück haben, finden sie eine Quelle und bringen am Abend alle Tiere wieder gesund nach Hause. ( „...dass man mal gesehen hat wie man in anderen Ländern lebt und dass wir mal die Augen öffnen, dass wir sehen, in was für einem Reichtum wir doch leben”, sagte eine Mitarbeiterin nach dem Gottesdienst). Unsere kleinen Gäste waren sehr engagiert im Mitsingen von afrikanischen und lateinamerikanischen Songs, die von der Kurrende aus Paulus in bunten Kostümen vorgesungen wurden.
Nach dem Gottesdienst wurden zwei Gruppen eingeteilt. Eine blieb gleich in der Kirche und veranstaltete verschiedene Mitmach-Spiele. Die zweite Gruppe war auf der Wiese hinter unserem Gemeindehaus mit Basteln, Volleyball spielen, Kühe melken, Rätseln bei einem indischen Quiz und Trommeln bauen beschäftigt. An der indischen Station wurde indischer Tee angeboten, man konnte sich mit einem echten Sari, direkt aus Indien, fotographieren lassen. Frau Petzel, die Missionarin aus Leipzig, malte einigen interessierten Mädchen und Jungen mit Henna Tatoos auf Hände und Füße. Es gab auch eine Station, wo die Kinder das „Vater unser” in Suaheli, Tamil und Pitschin zusammen puzzeln konnten. Herr Albani und Herr Krause erzählten im Gemeindehaus von Tansania und Papua-Neuguinea. Wir erfuhren viel über die Traditionen und Produkte aus den armen Ländern. Am Ende des Kikitages, in der Schlussrunde, wurden Preise an die besten Kühemelker und die fleißige Rätsler vergeben. 15 Uhr holten sich die Kinder, die sich mit einem Sari fotographiert haben lassen, ihr Foto ab und ganz am Schluss gab es für alle noch ein spendiertes Eis.
Ein rundum gelungener Tag. Das fanden auch viele Kinder. So zum Beispiel Jette K. aus Auerbach: „Ein cooler KiKi-Tag! In zwei Jahren sind wir wieder dabei. Und wir bringen unsere Freunde mit. Tschüß.” (lu/lmk)
Wir haben hier eine kleine Bildergallerie vorbereitet. Ein Klick auf das Bild rechts startet die Diaschau. Viel Spaß damit.