Johannespassion von Johann Sebastian Bach

„classic meets grafics“ – unerhört?

Unmittelbar nach seiner Anstellung als Leipziger Thomaskantor schrieb Bach für die Karwoche des Jahres 1724 die Johannes-Passion, eine von vermutlich fünf Passionen, die er komponiert haben soll – von denen aber nur zwei überliefert sind (die andere ist die fünf Jahre später entstandene Matthäus-Passion). Bach hat das Werk nach dieser ersten Aufführung in der Leipziger Nikolaikirche noch dreimal überarbeitet. Auch wenn die Passion mit einem schlichten Choral endet, so bilden doch die beiden Hauptchöre "Herr, unser Herrscher" und "Ruht wohl, ihr heiligen Gebeine"  Anfang und Höhepunkt eines großangelegten orchestral-vokalen Rahmens, in dem Bach seine höchste polyphone Meisterschaft offenbart. Innig-besinnliche Choräle sind in das Passionsgeschehen ebenso verwoben, wie die eindringlichen Arien, welche die biblischen Texte des Johannesevangeliums kommentieren.

Parallel zu Bachs wunderbarer Musik erleben Sie die optische Untermalung seiner Johannespassion. Mit projizierten Bildern, farbigem Licht und Versatzstücken des gesungenen Texts tauchen Sie in eine neue Ebene des Stücks ein. „klassik trifft grafik” – sehen Sie das „Unerhörte”.

Karfreitag, 10. April 2020
17 Uhr, Einlass 16.30 Uhr
Pauluskirche Zwickau
Anne Stadler — Sopran
Cornelia Rosenthal — Alt
Nico Eckert — Tenor
Sebastian Richter — Bass (Arien)
Philipp Schreyer — Bass (Jesus)
Kantorei , Kurrende und Jugendchor
Ein Orchester
Matthias Grummet — Leitung
Eintritt frei!

 

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